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KI vs. MI: „Keine KI kann, was ich kann!“




Eine ketzerische Annäherung an den Sinn und Unsinn der Nutzung Künstlicher Intelligenz


Wenn mich jemand mit herausforderndem Unterton fragt, ob mein Job nicht auch bald durch Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt werde, dann schüttle ich den Kopf und antworte: „Keine KI wird jemals das können, was ich kann.“

Das ist weder technikfeindlich noch eitel oder gar selbstüberschätzend gemeint, sondern lediglich Ausdruck einer tiefen inneren Überzeugung. KI kann heute schon vieles, und das schnell. KI kann Menschen dort ersetzen, wo sie in Relation zu ihrer Aufgabe zu teuer und damit ineffizient sind. Damit ist die Nutzung von KI nur eine Fortführung der Bestrebungen eines jeden Unternehmens, konkurrenzfähig zu sein und den eigenen Gewinn zu maximieren. So fügt sie sich in eine lange Ahnenreihe von Entwicklungen, die mit der Erfindung des Rades begann und über die Arbeitsteilung, die Industrialisierung und die Automatisierung bis heute reicht.

Das natürliche Erbe der Industrialisierung
Die Euphorie der Industrie, die durch diese tiefgreifenden Entwicklungen ausgelöst wurde, war indes stets (und hinter vorgehaltener Hand) begleitet von den Jubelrufen der Unternehmenslenker: „Hurra, wir können wieder einen Teil unseres ständig kranken, tendenziell faulen, sich unablässig beschwerenden „Humankapitals“ entlassen, um es gegen Maschinen einzutauschen, die den Job bei einem Bruchteil der Kosten schneller erledigen!“

Genau darin liegt auch der Zauber der KI: Sie macht manche Dinge schneller und billiger als der nörgelige Fleischsack, der sie bis jetzt getan hat – nur eben nicht unbedingt besser. Manche Dinge sollten tunlichst in menschlichen Händen bleiben und bergen für Unternehmen die Gefahr, Marktanteile zu verlieren. Ruft man z.B. bei seiner Hausbank an und hat ein Problem, dass die Telefon-KI nicht versteht, reicht die Frustration für einen Wechsel zu einem alternativen Anbieter, nur weil der in all seiner technologischen Rückständigkeit noch „echte Menschen“ ans Telefon setzt. Dann ist es vielleicht sogar egal, dass der Ansprechpartner aufgrund seines gruseligen Akzents kaum zu verstehen ist – denn wenigstens ist er ein Mensch und somit auf Augenhöhe. So entsteht aus der vermeintlichen Rückständigkeit ein Wettbewerbsvorteil.

KI vs. MI im militärischen Kontext
Im technischen Kontext hingegen, wo auf Zwischenmenschlichkeit oft verzichtet werden kann, wird der Algorithmus zum Lebensretter. Als Entscheidungshilfe angesichts einer unüberschaubaren Flut von Daten, wie in modernen militärischen Szenarien, stößt die Menschliche Intelligenz (MI) regelmäßig an ihre Kapazitäts- bzw. operative Weiterleitungsgrenzen. Hier wird jedoch auch in Zukunft weniger menschliche Arbeitskraft abgebaut als eher umgeschichtet; die sog. „Drehstuhlschnittstelle“ verschwindet zugunsten hochqualifizierten Planungs-, Bedien- und Wartungspersonals, das große Mengen autonomer Systeme in den Einsatz bringt. Das birgt vor allem für Länder mit kleinerer Bevölkerungszahl die Chance, militärisch an Gewicht zu gewinnen.

Doch Vorsicht: Gerade im militärischen Bereich, wo insbesondere der Überraschungseffekt über Schlachten und Kriege entscheidet, kann die Berechenbarkeit eines Algorithmus‘ für einen anderen gefährlich werden. Der individuelle Mensch jedoch, mit seinem Bauchgefühl, seinen Ahnungen, seinen Launen und der Gesamtheit seiner Irrationalitäten, wird für keine KI jemals vollständig erfassbar sein. Deshalb bleibt er in Zukunft nicht die Last, sondern ein Trumpf, den Streitkräfte, Unternehmen und Gesellschaften als diesen erkennen und gewinnbringend auszuspielen lernen müssen.

Fazit
Dieser Text wurde ausschließlich unter Nutzung von MI erstellt, weil es mit KI viel zu lange gedauert hätte und das Ergebnis schlechter ausgefallen wäre. Das wiederum ist der Tatsache geschuldet, dass die Erstellung von Prompts für diese sich nicht wiederholende Aufgabe zu umfangreich und ineffizient gewesen wäre, verglichen mit der „händischen“ Ausfertigung dieser Zeilen auf Grundlage jahrelanger Erfahrung. Insofern macht sich der Verfasser keine Sorgen bzgl. einer drohenden Arbeitslosigkeit durch die Verbreitung von KI.

Fig. 1:

Schwer zu ersetzen: Der Verfasser vor dem Panorama von Jerusalem, wo er Januar 2026 einen wehrtechnischen Kunden im Rahmen einer Pressereise unterstützen durfte.

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